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Serviceteam Uhren | 1. Juli 2022

Sommer, Sonne, Wellen und Meer – Ist Ihre Uhr wasserdicht?

In den Monaten, in denen die Sonne besonders lange und stark scheint, zieht es viele automatisch an oder ins Wasser. Nichts ist schöner und entspannter als eine Abkühlung im eigenen Pool, im nahegelegenen See oder im türkisblauen Meer.

Egal ob Planschen, Schwimmen oder Surfen: Was für uns der pure Spaß ist, kann für unsere Lieblingsuhren böse enden. Das Zauberwort ist hier die Wasserdichtheit.

Sie sollten im Vorfeld genau schauen, wie viel Nässe Ihre Uhr verträgt und ob sie die Kriterien einer wasserdichten Uhr auch noch erfüllt.

Was bedeutet Wasserdichtheit?

Eine wasserdichte Uhr – ohne weitere Angaben – ist nur spritzwassergeschützt, d. h. sie ist widerstandsfähig gegen Schweiß, Wassertropfen oder Regen. Zum Duschen, Baden, Schwimmen oder Tauchen muss Ihre Uhr wesentlich widerstandsfähiger sein. Auf Ihrer Uhr befinden sich dann zusätzliche Angaben in bar, ATM oder Meter.

Die Bedeutung von Bar, ATM und Meter

Bar ist die Einheit für den Druck. Dabei entspricht 1 bar dem Wasserdruck einer Wassersäule von 10 Metern. ATM ist der Normaldruck (physikalische Atmosphäre) und liegt sehr nah bei 1 bar: 1 ATM = 1,01325 bar.

Aus der Deutschen Industrie Norm DIN 8310 geht klar hervor, welche Prüfkriterien bei der Wasserdichtheit Anwendung finden:

  • 3 bar: Die Uhr ist nur spritzwassergeschützt.
  • 5 bar: Zum Duschen und Baden kann die Uhr getragen werden.
  • 10 bar: Die Uhr ist zum Schwimmen geeignet.
  • 20 bar. Mit der Uhr kann getaucht werden.

Irrglaube: Meter-Angabe

Wenn auf Ihrer Uhr die Angabe „10m = water resistant“ steht, heißt das nicht, dass Sie mit dieser Uhr 10 Meter tief tauchen dürfen. Die Meterangabe darf nicht mit der Wassertiefe gleichgesetzt werden. Der Druck im Wasser ist unter realen Bedingungen (bspw. durch eigene Körperbewegungen oder auch Strömungen) wesentlich höher als der künstlich erzeugte Druck in der Wassersäule.

Regelmäßige Überprüfung ist wichtig

Da die Wasserdichtheit keine bleibende Eigenschaft ist, sollte sie regelmäßig kontrolliert werden. Durch Alterung, Verschleiß oder Beschädigungen kann sich der Zustand jederzeit ändern. Zum Beispiel kann Feuchtigkeit in das Uhrengehäuse eindringen und nach einiger Zeit zu Korrosionen führen.

Daher sollte die Wasserdichtheit jährlich oder insbesondere vor besonderen Belastungen, wie zum Beispiel einem geplanten Sommerurlaub, überprüft werden.

Unsere Mitarbeitenden in den Filialen nehmen sich gerne die Zeit für Sie und klären Sie im persönlichen Gespräch über alle offenen Fragen auf.

Die Wasserdichtheitsprüfung zum Händewaschen, Duschen und Schwimmen kann meist vor Ort in einer unserer REWA Filialen durchgeführt werden. Die Überprüfung von speziellen Taucheruhren ist über das REWA Service-Center möglich.

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